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Meine Timeline
Timeline Anleitung
Die Timeline hilft dir, dich auf deinem Weg der Beruflichen Orientierung zurecht zu finden, ihn aktiv zu gestalten und wichtige Erkenntnisse und Entscheidungen festzuhalten.
Zur Zeit stehst du noch ganz am Anfang deiner Orientierung und dein Weg vor dir ist bisher noch „leer“. Nach und nach wird es immer mehr Ereignisse geben, die du in die Timeline eintragen kannst.
Du wirst deine eigene Stärken erkunden und anschließend praktische Erfahrungen in Berufsfelderkunden und im Praktikum sammeln.
Diese Termine kannst du notieren, dir die Daten und wichtigen Infos eintragen. Aber nicht nur diese Ereignisse kannst du eintragen, sondern z. B. auch Kurs- und Schwerpunktwahlen in der Schule.
Die Timeline hilft dir, deine nächsten Schritte zu planen und vergangene Schritte zu reflektieren. Zum Ende deiner Schulzeit kannst du zurück auf deinen Weg schauen und auf einen Blick sehen, was du alles erlebt, geleistet und gelernt hast.
In deinem BWP-Ordner findest du in den Phasen der Vorbereitung auf anstehende Standardelemente und auch zur Nachbereitung dieser Standardelemente, die passenden Fragen und Aufgabenstellungen, mit denen du deine Timeline selber bearbeiten kannst. Deine Lehrerin/dein Lehrer wird dich dabei unterstützen.
Um deine Timeline individuell und möglichst übersichtlich zu gestalten, kannst du verschiedene Farben, die Icons oder eigene Symbole verwenden. Nutze für Notizen sowohl vorgegebene Textfelder als auch Freiflächen.

Meine Schatzkarte Anleitung
In deine Schatzkarte schreibst du alle Personen hinein, die dir wichtig sind und die dich unterstützen. Im Augenblick sind das vermutlich vor allem deine Freunde und Freundinnen, deine Familienmitglieder, Mitschülerinnen und Mitschüler (mit denen du viel zu tun hast), Leute aus deinem Verein und vielleicht Nachbarn. Alle diese Menschen sind dein „soziales Netzwerk“.
Im Laufe der Zeit ergänzt du die Karte durch weitere Personen, die du in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen kennenlernen wirst.
Dein soziales Netzwerk wächst. Jede der Personen hat andere Interessen und Erfahrungen und einige von ihnen üben schon einen Beruf aus oder lernen gerade einen Beruf.
Jeder dieser Menschen ist für dich wichtig oder kann für dich wichtig werden. Wenn du zum Beispiel Unterstützung brauchst bei den Hausaufgaben, bei der Suche nach einem Praktikumsplatz oder du eine Frage zu einem Beruf hast, wirst du unterschiedliche Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartner brauchen.
Du kannst dann auf deine Schatzkarte schauen und überlegen, wer kann mir dabei helfen? Außerdem kannst du dich fragen, was würde mir die Freundin raten oder mein Trainer oder meine Nachbarin dazu sagen?
Denn jeder Mensch hat eine andere Meinung, weil er die Welt etwas anders sieht. Das kann dir in vielen Situationen helfen! Damit können alle Menschen für dich wertvolle Unterstützer sein und deshalb heißt die Karte „Schatzkarte“.
In deinem BWP-Ordner findest du in den Phasen der Vorbereitung auf anstehende Ereignisse und auch zur Nachbereitung die passenden Fragen und Aufgabenstellungen, mit denen du deine Schatzkarte bearbeiten kannst. Deine Lehrerin/dein Lehrer werden dich dabei unterstützen.
Mein ich Anleitung
In dein Ich trägst du all deine Eigenschaften, Fähigkeiten und Stärken ein.
Im Verlauf deiner Orientierung wirst du sehen, dass sich dein Ich mit neuen Erfahrungen, Erfolgen und Niederlagen entwickelt. Deine Selbstkenntnis wird konkreter und du wirst immer klarer sehen, was dich wirklich ausmacht.
Wenn du Eigenschaften in die innere „Schicht“ (den Kern) einträgst, bedeutet das: „Das ist mein innerer Kern, das macht mich ganz wesentlich aus.“
In die äußeren Schichten trägst du ein, was dich zwar auch ausmacht aber weniger wesentlich ist. Das können zum Beispiel Eigenschaften oder Stärken sein, die nur in bestimmten Situationen, bei bestimmten Personen oder im Zusammenhang mit bestimmten Themen auftauchen.
Folgende Fragen wirst du dir vor und nach neuen Erfahrungen (bspw. Potenziale entdecken, Berufsfelderkundungen, Praktikum, u.a.m.) immer wieder mithilfe dieser Methode stellen und deine Antworten in die entsprechende „Schicht“ eintragen:
- Über welche Potenziale, Kompetenzen, Stärken und Talente verfüge ich?
- Was macht mich im Wesentlichen aus, welche Eigenschaften sind oberflächlich (er) vorhanden?
- Ist das in Ordnung für mich oder möchte ich daran gerne etwas ändern?
- Wie verändert sich mein Profil nach gemachten Erfahrungen, Beratungen und Selbstreflexionen?
- Welche Kompetenzen kann ich abrufen, um eine Entscheidung zu fällen?
- Welche Kompetenzen kann ich abrufen, um Hindernisse oder Konflikte zu bewältigen?
- Welche fachlichen Kompetenzen geben Hinweise auf meine beruflichen Interessen und somit Hinweise auf mein berufliches Selbstkonzept?
Mein berufliches Ich Anleitung
Mein berufliches Ich stellt dich, die Berufsbereiche sowie alle Berufsfelder dar.
Im Verlauf der nächsten Jahre wirst du dich in eine (oder vielleicht auch mehrere) berufliche Richtungen orientieren. Du startest in den allgemeinen Berufsbereichen, in denen du dann nach interessanten Berufsfeldern Ausschau hältst, um dir dann ganz konkrete Berufe anzuschauen.
Damit näherst du dich, mit Hilfe deiner Potenziale, über die Berufsfelderkundungen immer weiter deinen konkreten Vorstellungen und Umsetzungen für deine Ausbildung, deinen Übergang.
Du wirst Mein berufliches Ich nutzen können, Begrifflichkeiten kennenzulernen, Berufe und Fachrichtungen zu recherchieren und deine Berufsfelderkundungen zu planen.
Folgende Fragen kannst du dir mit der Methode stellen und mit ihrer Hilfe beantworten:
- Welche Berufsfelder kenne ich?
- Welche praktischen Tätigkeiten und erforderlichen Soft-Skills und Einstellungen werden in den Berufsfeldern verlangt?
- Welche konkreten Berufe kenne ich aus meinem näheren Umfeld?
- Welche meiner Stärken/ Talente kann ich wo am besten einsetzen?
- Welchen Abschluss, Ausbildung, Studium verlangt welcher Beruf?
- Wenn es nach meinem Umfeld geht, wo müsste ich mich verorten?
- Wo verorte ich mich, wenn ich auf mein Bauchgefühl höre?
Meine Meinung Anleitung
Deine Meinung ist wichtig! Zum Beispiel bei den Fragen danach, was du ausprobieren möchtest und warum? Was du dir davon erwartest und was auf keinen Fall passieren sollte? Und, ob du etwas gut oder schlecht fandest und warum genau?
Du wirst in den nächsten Jahren vieles ausprobieren, z. B. wirst du Berufsfelderkundungen machen, während eines Praktikums einen tieferen Einblick in einen Beruf bekommen. Aber auch in den Ferien oder in deiner Freizeit lernst du Neues kennen.
Manchmal ist es schwierig zu sagen, warum du etwas machen möchtest und auch wie es dann am Ende für dich war. Damit das für dich einfacher wird, lernst du eine Methode kennen, mit der du dir über deine Meinung klar werden kannst.
Die Methode heißt 5-Finger-Methode. Jedem deiner Finger ist eine Frage zugeordnet, die du dir vor einem Ereignis stellen kannst und eine, die du dir nach dem Ereignis stellen kannst.
Du wirst die Methode erst einmal üben und du wirst die Fragen auf das Ereignis anpassen. Dabei werden dich deine Lehrerin/dein Lehrer unterstützen.
In deinem BWP-Ordner findest du in den Phasen der Vorbereitung auf anstehende Ereignisse und auch zur Nachbereitung die passenden Fragen und Aufgabenstellungen, mit denen du dir „deine Meinung“ bilden kannst. Deine Lehrerin/dein Lehrer werden dich dabei unterstützen.
Meine nächste Beratung in KAoA
Beratungsgespräche wirst du im Verlauf deiner Beruflichen Orientierung regelmäßig haben. Einerseits mit deinen Lehrerinnen und Lehrern, andererseits aber auch mit Personen, die aus anderen Einrichtungen kommen, zum Beispiel von der Agentur für Arbeit und den Hochschulen. Im Gespräch wirst du gefragt, welche Themen bei dir aktuell wichtig sind und du besprechen möchtest. Hierfür eignet sich diese Übersicht: Du kannst dich vorbereiten und das Gespräch mit deinen Themen selbst bestimmen.
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