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Übergeordnete Ziele von Los geht's
Das Kapitel Los geht's setzt den Startpunkt für die zielgerichtete Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihrer beruflichen Zukunft. Sie bestätigen gemeinsam mit ihren Eltern den Erhalt des Berufswahlpasses und machen sich damit offiziell auf den Weg ihrer Beruflichen Orientierung. Im weiteren Verlauf lernen sie die Standardelemente der Beruflichen Orientierung kennen und reflektieren ihr soziales Netzwerk mit Blick auf zentrale Wegbegleiter. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung des Prozesses der Beruflichen Orientierung und sich selbst als selbstwirksame, aktive Gestalterinnen und Gestalter ihre Berufsbiografien kennen. Beim Auftakt der Arbeit mit dem BWP steht die Entwicklung von Neugierde und Motivation für die ersten Schritte auf ihrem Weg im Fokus, gleichzeitig wird durch die Sichtbarmachung des persönlichen Unterstützernetzwerkes
„Los geht’s“ im Überblick
Zeitaufwand
je nach Variante 0,5-1 Unterrichtsstunden
Ziele
Einführung, Aktivierung, Planung, Ansprechpartner benennen
Partner
Erziehungsberechtigte, StuBo, BOB, Schülerfirmen, Berufsberatung und Kooperationsfirmen
Material
S. 1
Schreiben zum Erhalt des BWPsS. 2–3
Toolbox: Timeline, SchatzkarteS. 2 Mein Weg der Beruflichen Orientierung
Meine Timeline
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Gesamtüberblick über die bevorstehenden Standardelemente der Beruflichen Orientierung. Durch das selbstständige Erarbeiten aller relevanten Informationen und das Visualisieren der anstehenden Termine werden sie zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern ihrer Berufsbiografie und übernehmen Eigenverantwortung für ihren Berufsorientierungsprozess.
Ablauf und Impulse für Fragen
Die Schülerinnen und Schüler lernen das Tool „Meine Timeline“ kennen und machen sich mit den einzelnen Elementen der Beruflichen Orientierung vertraut. Für diese Einführung kann zur Orientierung die Übersicht in der „Mein Prozess der Beruflichen Orientierung“ (Toolbox) hilfreich sein.
Neben der allgemeinen Darstellung des gesamten Prozesses sollten die Schülerinnen und Schüler an dieser Stelle konkrete erste Informationen zu den bevorstehenden Standardelementen – Potenziale entdecken und Berufsfelderkundungstage – erhalten, welche dann selbstständig in die Timeline eingetragen werden.
Die Schülerinnen und Schüler können darüber hinaus Markierungen für die erste Beratungsmöglichkeit, für Klausurzeiträume und schulinterne Aktionen in der Timeline setzen. Auch zu diesem Zeitpunkt aufkommende Fragen und zu erledigende Aufgaben können notiert werden. Es kann für die Erarbeitung aller wichtigen Punkte hilfreich sein, die verschiedenen Elemente der Beruflichen Orientierung in Kategorien einzuteilen, um sie greifbarer zu machen: innerschulische und außerschulische Elemente/Einzel- und Klassenelemente/obligatorische und freiwillige Elemente/mit und ohne Elternbeteiligung/Elemente, die selbständig vorbereitet werden müssen, u. v. m.
Impulsfragen:
- Welche Schwerpunkte erkennst du in den Terminen, die für dich anstehen? Worum könnte es gehen?
- Was meinst du, weshalb ist die Reihenfolge in dieser Weise festgelegt?
- An welcher Stelle könntest du um Unterstützung bitten? Wann ist eine Beratung geplant? Wer wird diese Beratung anbieten?
- Was müsstest du grundsätzlich vor einem Termin in Erfahrung bringen?
S. 3 Meine Begleiter auf dem Weg der Beruflichen Orientierung
Meine Schatzkarte
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass sie den Weg ihrer Beruflichen Orientierung nicht alleine bestreiten müssen. Die Sichtbarmachung und das Benennen der Personen in ihrem sozialen Umfeld ist hierbei zentral, um frühen Unsicherheiten entgegenzuwirken. Zu Beginn ist es insgesamt weniger wichtig, ob die eingetragenen Personen tatsächlich eine konkrete Hilfestellung im Prozess der Beruflichen Orientierung leisten können. Durch die Entfernung zum „Ich“ findet eine Bestimmung der Relevanz der Personen für die eigenen Themen statt. Je nach Thema können auch Personen, die zuerst weiter außen am Rand erscheinen, später bei bestimmten Fragestellungen hinzugezogen werden und näher in den Mittelpunkt rücken.
Ablauf und Impulse für Fragen
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich mithilfe der Methode „Meine Schatzkarte“ (Toolbox) ihre persönliche Netzwerkkarte, die in die Bereiche Familie, Freunde, Schule und Freizeit gegliedert ist. In die verschiedenen Felder tragen sie alle relevanten Personen aus ihrem Umfeld ein; dabei stehen die Personen aus dem nahen Umfeld weiter in der Mitte und Personen aus dem weiten Umfeld entsprechend weiter außen.
Sollten die Schülerinnen und Schüler auf Anhieb nur wenige Personen aufschreiben können, gilt es, durch Impulse die versteckten sozialen Ressourcen aufzuspüren. Im gegensätzlichen Fall muss darauf hingewiesen werden, dass nur „relevante“ Personen eingetragen werden.
Impulsfragen:
- Wen würdest du zurate ziehen? Zu welchen Themen?
- Warst/Bist du in einem Verein? Wen kennst du dort?
- Wen kennst du aus der Parallelklasse?
- Zu wem hast du noch Kontakt aus der Grundschule?
- Hast du Kontakt zu Nachbarn?
- Haben deine Eltern Freunde, die dich unterstützen könnten?
- Kennst du Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind?
- Wer hat schon mehrere Hürden in der Beruflichen Orientierung genommen und kann weiterhelfen?
- Wer aus deinem Umfeld hilft gerne? Wer kann gut erklären?
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