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Übergeordnete Ziele der Toolbox-Methoden
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, den aktuellen „Stand der Dinge“ ihrer Beruflichen Orientierung mithilfe der Toolbox zu sortieren, reflektieren und zu dokumentieren. Die wiederkehrende und aufeinander aufbauende Bearbeitung der Methoden hat zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern ihrer Beruflichen Orientierung zu machen. Sie nehmen die verschiedenen Ebenen ihrer Lebenssituationen ausgiebig und systematisch in den Blick und ziehen daraus Erkenntnisse für ihre nächsten Schritte. Die Sicherheit, eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen, die Entwicklung von Selbstwirksamkeit durch die Reflexion der eigenen Stärken, die Entwicklung des beruflichen Selbstkonzeptes durch die Reflexion der eigenen Fähigkeiten und Interessen sowie die Motivation, die nächsten Schritte selbstständig anzugehen, sind die – im Rahmen der angestrebten Ausbildung von Berufswahlkompetenz – verfolgten Ziele der Toolbox-Materialien.
Flexibel Erkenntnisse auch während des Prozesses noch zu modifizieren und zu revidieren, zeigt den Schülerinnen und Schülern, dass sie sich ergebnisoffen ausprobieren dürfen und es keinen linearen Entwicklungsweg gibt. Die Methoden können gleichermaßen innerhalb eines Beratungsgesprächs (siehe Infokästchen) als Teil des Selbstwissens der Schülerinnen und Schüler als Expertinnen und Experten für die eigenen Herausforderungen genutzt werden.
Die Toolbox wurde für den Berufswahlpass unter anderem im Sinne der prozessbegleitenden Beratung im Kontext Schule entwickelt. So sind die Inhalte und Vorschläge zur Nutzbarkeit jeweils auf die genannten Gespräche innerhalb des KAoA-Standardelements bezogen. Es geht hierbei nie um eine konkrete Berufsberatung, sondern um die Begleitung der Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Orientierungsprozessen. Hierbei können jedoch z. B. gute Synergien in Richtung der Gespräche zwischen den Schülerinnen und Schülern und der Agentur für Arbeit entstehen, beispielsweise durch die Erarbeitung konkreter Fragen für Informationen.
Meine Timeline
Ziel
Mithilfe der Methode „Meine Timeline“ können die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Prozess der Beruflichen Orientierung planen, dabei wichtige Termine, Informationen, anstehende Aufgaben und Fragen notieren. Ein klares Bild davon zu haben, was auf sie zukommt, gibt den Schülerinnen und Schülern Sicherheit und ermöglicht ihnen künftige Erfahrungen engagiert und selbstwirksam anzugehen. Sie können im Nachgang ihre gemachten Erfahrungen und Entwicklungsschritte im Gesamten überblicken und reflektieren. Daraus ergeben sich Erkenntnisse, die für die Entwicklung des beruflichen Selbstkonzepts und der damit einhergehenden beruflichen Entscheidungen wichtig sind.
Wie kann die „Timeline“ genutzt werden?
Optionen für den Unterricht und die schulische prozessorientierte Begleitung und Beratung
Die Timeline zeigt sich als Weg des Beruflichen Orientierungsprozesses der Schülerinnen und Schüler mit konkretem Start- und nicht definiertem Endpunkt.
Die Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig bei der Vor- und Nachbereitung der Standardelemente („Mein Stand der Dinge“) mit unterschiedlichen Fragestellungen auf die Bearbeitung oder Nutzung der Timeline verwiesen.
Über die Vor- und Nachbereitung der Standardelemente hinaus, soll die Timeline auch für die Planung persönlicher Ereignisse genutzt werden. Hierzu kann die Planung von Neben- oder Ferienjobs, freiwilligen Praktika oder Kursen, z. B. einem Sprachkurs, einem Auslandsjahr und weiteren Ereignissen wie einem Umzug zählen.
Die Timeline dient sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch allen Beratenden zur Übersicht über die einzelnen Schritte des Beruflichen Orientierungsprozesses und kann vor allem gut zum Einstieg in das Entwicklungsgespräch zur Beruflichen Orientierung genutzt werden. Der aktuelle Standort kann reflektiert und die nächsten Schritte können in den Blick genommen werden. Je nach Stand der Beruflichen Orientierung und je nach individuellem Gesprächsbedarf (d. h.: Welche Themen möchte die Schülerin/der Schüler im Gespräch bearbeiten?) entstehen weitere Fragen im Hinblick auf die gemachten Erfahrungen und daraus gewonnenen Erkenntnisse zu Kompetenzen, Motivation und Ressourcen der Schülerin/des Schülers. Zukunftspläne und -ziele, und die damit einhergehenden Entscheidungen, können mithilfe der Timeline visualisiert werden. Weitere Toolbox-Methoden wie „Mein Ich“ und „Meine Schatzkarte“ können für vertiefende Fragestellungen, z. B. hinsichtlich sozialer Ressourcen und Hilfestellungen, herangezogen werden.
Impulse für Fragen im Entwicklungsgespräch:
- Was hast du in der letzten Zeit gelernt, das dir für den nächsten Schritt in die Richtung deines Ziels helfen kann?
- Wie kannst du die kommende Zeit für dich nutzen, dass du bis spätestens … einen Plan A und B hast?
- Welche Personen aus deiner Schatzkarte werden für den Schritt ... in nächster Zeit hilfreich/überhaupt nicht hilfreich für dich sein?
Meine Schatzkarte
Ziel
Die „Schatzkarte“ ist eine Netzwerk- und Ressourcenkarte und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern ihre sozialen Ressourcen sichtbar und nutzbar zu machen. Die Visualisierung des (Unterstützer-)Netzwerkes gibt ihnen die Sicherheit, die vor ihnen liegenden Schritte und Entscheidungen nicht alleine bewältigen zu müssen. Gleichzeitig bergen die einzelnen sozialen Systeme des Umfelds eigene Kompetenzen, die sich die Schülerin/der Schüler im Prozess nutzbar machen kann. Diese nicht direkt sichtbaren Kompetenzen können durch gezielte Fragestellungen offengelegt werden (z. B. Perspektivwechsel: Was würde deine Mutter sagen, was macht euch als Familie besonders aus?), sie können Teil des persönlichen Kompetenzprofils (mein Ich) werden und sowohl die Selbstwirksamkeit als auch das berufliche Selbstkonzept stärken.
Wie kann die „Schatzkarte“ genutzt werden?
Optionen für den Unterricht und die schulische prozessorientierte Begleitung und Beratung
Die Schatzkarte dient als Netzwerkkarte zur visuellen Darstellung der sozialen Ressourcen der Schülerinnen und Schüler. Sie ist in verschiedene Lebensbereiche aufgeteilt, sodass die Erörterung der sozialen Ressourcen durch die Schülerinnen und Schüler systematisch erfolgen kann.
Mit den Fragen: „Wer steht dir (besonders) nah?“, oder: „Wer von deinen Bekannten, Freunden oder Verwandten könnte dir bei Entscheidungen und bestimmten (beruflichen) Themen gut weiterhelfen?“, tragen die Schülerinnen und Schüler alle relevant erscheinenden Personen an den passenden Stellen ein (eine Eintragung nah an die Mitte, also am „Ich“, steht auch für eine zwischenmenschliche Nähe).
Mithilfe der Schatzkarte sollen auch Kontakte sichtbar gemacht werden, die die Schülerinnen und Schüler zunächst vernachlässigt hätten, weil z. B. kein besonders enger oder regelmäßiger Kontakt besteht. Diese versteckten Ressourcen können aber beispielsweise bei der Praktikumssuche oder bei fachlichen Fragen hilfreich sein und bei Bedarf entsprechend aktiviert werden.
Die Schatzkarte kann in den Entwicklungsgesprächen zum Beruflichen Orientierungsprozess der Schülerinnen und Schüler genutzt werden, indem nach möglichen Hilfestellungen, z. B. durch soziale Kontakte, oder nach bereits bekannten Berufen, Berufsfeldern und/oder Ausbildungsmöglichkeiten, gefragt wird. Gleichzeitig kann auch Verstecktes entdeckt werden, wie Kompetenzen, Werte und Einstellungen, aber auch Antreiber, wie Glaubenssätze oder Verinnerlichtes (z. B.: „Mach schnell!“ – „Bei uns macht man das nicht!“ – „Sei leise!“). Die verschiedenen Perspektiven von Familienmitgliedern auf die eigenen Stärken können aufgedeckt werden oder es kann die Frage gestellt werden, was eine wichtige Person in der Karte wohl zu einer bestimmten Entscheidung oder Vorgehensweise sagen würde. Durch die Sichtbarmachung des Einflusses Anderer können alternative Handlungsmöglichkeiten und Lebensentwürfe entdeckt werden, die bisher noch nicht in den Blick genommen wurden.
Impulse für Fragen im Entwicklungsgespräch:
- Wer würde dir am ehesten zu Plan A und wer zu Plan B raten?
- Welche Berufsfelder/Berufe treten in deinem Umfeld häufig auf?
- Welche Personen beeinflussen dich positiv und welche negativ? Woran merkst du das?
- Was würde Person XY sagen, wo deine Stärken liegen? Wer würde etwas anderes sagen?
Mein Ich
Ziel
Mit der Methode „Mein Ich“ erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ihr individuelles Kompetenz-, Eigenschaften- und Werteprofil. Ziel ist es, das eigene Selbstverständnis zu reflektieren und die Selbstwirksamkeit zu stärken. Die Unterstützungsangebote, Rückmeldungen und eigenen Erfahrungen werden von den Schülerinnen und Schülern geprüft und Erkenntnisse werden selbstbestimmt angenommen und/oder übernommen.
Wie kann „Mein Ich“ genutzt werden?
Optionen für den Unterricht und die schulische prozessorientierte Begleitung und Beratung
Das Selbstbild der Schülerinnen und Schüler befindet sich in der Entwicklung. Das Tool „Mein Ich“ soll sie dabei unterstützen, ihre Vorstellungen über sich selbst zu visualisieren, um diese dadurch kommunizierbar zu machen. Die folgenden Beispiele sind als Impulse zur Anleitung der Darstellung von „Mein Ich“ (drei Köpfe) gedacht. Hier ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen – für sie sinnvollen – Ansatz finden, mit der Darstellung zu arbeiten. Das Bild des „Ichs“ stellt sich als Kopf mit mehreren Schichten dar, wobei der kleinste Kopf das „Innerste“ oder den „Kern“ veranschaulicht und der mittlere sowie der größere Kopf entsprechend weitere „Schichten“ darstellen. Der kleinste Kopf steht sinnbildlich für das „Innerste“ oder das „Verinnerlichte“: „Diese Eigenschaften oder Fähigkeiten machen mich wesentlich aus, sie sind in jeder Situation abrufbar und sie sind unabhängig von meiner Familie/meiner Kultur“ (subjektive Einschätzung).
Das Profil „Mein Ich“ kann in den Entwicklungsgesprächen zum Beruflichen Orientierungsprozess u. a. für die Stärkung der Selbstwirksamkeit, z. B. vor anstehenden Entscheidungen oder Ereignissen (Bewerbungsgespräch), genutzt werden. Auch als Krisenintervention, z. B. bei Versagensängsten oder negativen Erfahrungen (Bewerbungsabsage, schlechte Prüfungsleistung), kann es hilfreich sein, gemeinsam mit der Schülerin/dem Schüler auf das Profil zu schauen, um sich der eigenen Stärken zu vergewissern.
Impulse für Fragen im Entwicklungsgespräch:
- Welcher deiner Kompetenzen/Fähigkeiten/Stärken kannst du nutzen, um XY zu bewältigen/Entscheidung XY zu treffen?
- Was brauchst du, damit die Fähigkeit XY zum Vorschein kommt? Wie muss die Situation sein, damit du zeigen kannst, dass du XY kannst?
Mein berufliches Ich
Ziel
Ziel der Methode ist die eigenständige Verortung in der Landschaft der Berufsbereiche und das Erlangen eines Verständnisses für die Differenzierung zwischen Berufsbereichen, -feldern und Berufen sowie typischen Tätigkeiten. Das Tool zeigt sich als Übersicht, die die Schülerinnen und Schüler für sich als Informations- und Recherchegrundlage sowie als Mindmap nutzen können, in der sie beliebig ergänzen oder streichen sowie Verbindungen schaffen können. Die Einblicke in die Praxis ermöglichen dann Eingrenzungen und Vertiefungen. Durch die regelmäßige Auseinandersetzung mit der Berufslandschaft und der persönlichen Verortung verdichtet sich das berufliche Selbstkonzept zu konkreten Vorstellungen, sodass die Schülerinnen und Schüler Entscheidungen auf dem Weg ihrer Beruflichen Orientierung informiert und sicher fällen können.
Wie kann „Mein berufliches Ich“ genutzt werden?
Optionen für den Unterricht und die schulische prozessorientierte Begleitung und Beratung
Die Abbildung „Mein berufliches Ich“ stellt zunächst das „Ich“ innerhalb der vier Berufsbereiche und angegliedert die 16 Berufsfelder dar (einige Berufsfelder sind in der Übersicht mehrmals angegeben, da sie mehreren Bereichen zugeordnet werden können). Die Schülerinnen und Schüler haben die Begrifflichkeiten „Berufsfelder“ und „Berufe“ sowie die Einteilung bereits kennengelernt (Deckblatt der Dokumentation). Im Laufe der Planung der Berufsfelderkundungen nähern sich die Schülerinnen und Schüler über die Berufsbereiche an Berufsfelder an, indem persönlich interessante berufliche Tätigkeiten, die sie erarbeiten und reflektieren, in der Mitte der Darstellung gesammelt und auf Stimmigkeit mit den Berufsfeldern überprüft werden. Im weiteren Verlauf des Prozesses werden Berufe recherchiert und den Bereichen und Berufsfeldern zugeordnet.
An die Darstellung und Methode „ Mein berufliches Ich “ können in den Entwicklungsgesprächen zum Beruflichen Orientierungsprozess Fragen gestellt werden, die auf das Wissen über das eigene berufliche Selbstkonzept und den Wissensstand über bestimmte Berufsfelder und Berufe abzielen. Die Übersicht kann ebenso mit anderen Toolbox-Methoden kombiniert werden: In Kombination mit der „Timeline“ können Berufsfelder, Berufe und Tätigkeiten aufgedeckt und bewertet werden, die beispielsweise bei alltäglichen Erfahrungen oder Nebentätigkeiten erprobt wurden. In Kombination mit dem Tool „ Mein Ich “ kann erarbeitet werden, welche Eigenschaften in welchem Bereich besonders gut einsetzbar sind oder auch nicht gut vereinbar erscheinen. In Kombination mit dem Tool „ Meine Schatzkarte “ können die Berufe, Personen und ihre Tätigkeiten aus dem persönlichen Umfeld zugeordnet werden.
Impulse für Fragen im Entwicklungsgespräch:
- Welchen Berufsfeldern/Berufen bist du bei Ereignis XY begegnet?
- Welches Berufsfeld/welcher Beruf würde dir mit Blick auf dein „Mein Ich“ überhaupt keinen Spaß machen?
- Ordne die Personen in deiner Schatzkarte den Berufsfeldern in der Übersicht zu. Kann dich das beeinflussen? Wenn ja, inwiefern?
Was sind Berufsbereiche?
Weit gefasste Oberkategorien für die unterschiedlichen Ausrichtungsbereiche.Was sind Berufsfelder?
Etwas konkretere Zusammenfassung mehrerer Berufe, die ähnliche Tätigkeiten und Aufgaben beinhaltenMeine Meinung
Ziel
Die Methode „Meine Meinung“ ist ein Feedback- und Reflexionsansatz nach der 5-Finger-Methode, die auch für die individuelle Erwartungsklärung eingesetzt werden kann.
Mit der Methode stellen sich die Schülerinnen und Schüler vor dem Start des Standardelements oder einem anderen Ereignis auf die kommende Erfahrung ein. Sie stellen sich Fragen, anhand derer sie sich für das kommende Ereignis sensibilisieren und ihre Erwartungen an die Praxiserfahrung differenziert benennen können. Mit dieser Abfrage werden die Schülerinnen und Schüler in die Verantwortung genommen, die Erfahrung nach ihren Erwartungen zu steuern, Schwerpunkte zu setzen oder auf andere Weise proaktiv einzugreifen (beispielsweise Fragen zu stellen oder etwas einzufordern). Später, nach Abschluss der Praxiserfahrung, können sie mithilfe der Methode ein differenziertes Feedback formulieren, die gemachten Erfahrungen für sich aus- und bewerten sowie einordnen. Sie sind auf diese Weise stets aktiv an ihrem Entwicklungsprozess beteiligt und können sich als selbstwirksam erleben.
Wie kann „Meine Meinung“ genutzt werden?
Optionen für den Unterricht und die schulische prozessorientierte Begleitung und Beratung
Jedem Finger beider Hände ist eine bestimmte Frage zugeteilt, die sich die Schülerinnen und Schüler bei der jeweiligen Vorbereitung (linke Hand) und Nachbereitung (rechte Hand) der Standardelemente und auch anderer Ereignisse stellen. Die den Fingern zugewiesenen Fragen sind einfach formuliert und können je nach Setting angepasst werden.
Zur Verdeutlichung und schnelleren Unterscheidung der Antworten zu den verschiedenen Ereignissen können die Schülerinnen und Schüler bei der jeweiligen Bearbeitung entweder verschiedene Stiftfarben einsetzen oder die Vorlage duplizieren, indem sie z. B. ein Foto machen oder die eigene Hand auf ein weiteres Blatt skizzieren und hier ihre Antworten zur Vor- und Nachbereitung festhalten.
Die Methode kann in den Entwicklungsgesprächen zum Beruflichen Orientierungsprozess als kurzes Meinungsblitzlicht für einen thematischen Einstieg, für die Entscheidung, welches Thema im Gespräch Vorrang erhalten soll, und für anstehende Ereignisse eingesetzt werden.
Die Erkenntnisse aus der Reflexion gemachter Erfahrungen können für die geplanten nächsten Schritte genutzt werden. Auch negative Rückmeldungen können für die Entwicklung einer positiven Selbstwirksamkeit und des beruflichen Selbstkonzepts genutzt werden.
Impulse für Fragen im Entwicklungsgespräch:
- Welche deiner Kompetenzen kannst du in Zukunft einsetzen, um die Situation XY gut zu meistern?
- Woran hast du gemerkt, dass der Bereich „nichts für dich“ ist bzw. die Aufgaben „nichts für dich“ sind? Woran merkst du in Zukunft, wenn etwas „was für dich“ ist?
Wie kann die Übersicht „Mein Prozess der Beruflichen Orientierung“ genutzt werden?
Optionen für den Unterricht und die schulische prozessorientierte Begleitung und Beratung
Die Übersicht kann im Unterricht unter anderem für die Strukturierung der Timeline hinzugezogen werden. In den Entwicklungsgesprächen zum Beruflichen Orientierungsprozess kann sie als Orientierungshilfe über die zeitliche und inhaltliche Verortung der Schülerin/des Schülers dienen. In Verbindung mit der Timeline können kleine nächste Ziele im Prozess ausgemacht, benannt und so festgehalten werden, dass es für die Schülerin/den Schüler machbar scheint, die Schritte bis zum anvisierten Ziel umsetzen zu können.
Wie kann „Meine nächste Beratung in KAoA“ genutzt werden?
Optionen für den Unterricht und die schulische prozessorientierte Begleitung und Beratung
Die Checkliste kommt zum Einsatz, wenn die Beratung (sowohl in der Schule als auch bei der AA) im Zuge der Umsetzung der Standardelemente durchgeführt wird oder es einen persönlichen Beratungsanlass gibt. Jeweils zum Abschluss eines Entwicklungsgespräches zum Beruflichen Orientierungsprozess kann die Checkliste, gemeinsam mit der Schülerin/dem Schüler, hinsichtlich des nächsten anstehenden Gespräches (auch für externe Beratungsgespräche) ausgefüllt werden.
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