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Meine Betriebspraktika
- Übergeordnete Ziele der Betriebspraktika
- Vorbereitung der Praxisphase: Betriebspraktika
- „Betriebspraktikum vorbereiten“ im Überblick
- Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
- Meine beruflichen Interessen
- Mein Praktikum planen
- Das Vorstellungsgespräch vorbereiten
- Meine Storys, meine Statements
- Meine Erwartungen
- Nachbereitung der Betriebspraktika
- „Betriebspraktikum nachbereiten“ im Überblick
- Meine Storys, meine Statements – Auswertung der Fotodoku
- Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
- Meine Auswertung und mein Ausblick
- Mein Stand der Dinge – Meine Timeline
Übergeordnete Ziele der Betriebspraktika
Die Schülerinnen und Schüler bereiten ihr Betriebspraktikum gründlich vor, gestalten es nachhaltig und reflektieren es nutzbringend. Die Schülerinnen und Schüler erfahren eine Annäherung an ihre aktuellen Ideen, Interessen und Wünsche und schaffen den Transfer zu einer sinnvollen Wahl und Gestaltung ihres Betriebspraktikums. Verschiedene Ansätze und Methoden in den Einheiten zielen auf die Weiterentwicklung des beruflichen Selbstkonzepts und den Aufbau von beruflicher Sicherheit auf ihrem Weg in der Beruflichen Orientierung ab.
Vorbereitung der Praxisphase: Betriebspraktika
„Betriebspraktika vorbereiten“ im Überblick
Zeitaufwand
3 Unterrichtsstunden. Die einzelnen thematischen Blöcke können jeweils in einer Unterrichtsstunde behandelt werden.
Ziele
Berufliche Interessen weiterentwickeln, Planung des Betriebspraktikums, Kennenlernen des Bewerbungsmanagements, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, Erwartungsklärung
Partner
BIZ, Betriebe, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte
Material
S. 39-40
Toolbox: Meine Timeline,Mein Ich, Meine SchatzkarteS. 41-53
Meine beruflichen Interessen, Mein Praktikum planen, Das Vorstellungsgespräch vorbereiten, Meine Storys, Meine Statements, Meine ErwartungenS. 39-40 Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler können den eigenen Standort in ihrer Beruflichen Orientierung reflektieren, Veränderungen und neu Entdecktes eintragen. Je nachdem, wie viel Zeit von den Berufsfelderkundungen bis zum Betriebspraktikum vergeht, gibt es für die Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger neue Inhalte einzutragen.
Ablauf und Impulse für Fragen
Meine Timeline
Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre Timeline, um sich sowohl zeitlich als auch inhaltlich zu verorten. Gleichzeitig können sie damit notwendige Aktivitäten ausmachen und planen.
Impulsfragen:
- Was wird in deiner Beruflichen Orientierung als Nächstes passieren?
- Welche Informationen, Termine und Fristen musst du dafür kennen und eintragen?
- Welche Zwischenschritte musst du bei der Planung bedenken?
Mein Ich
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit ihrer Entwicklung auf der „Ich-Ebene“ auseinander.
Impulsfragen:
- Welche Ergänzungen kannst du – ganz spontan – vornehmen?
- Hast du in der letzten Zeit evtl. ein Feedback von einer Person bekommen, welches dir einen neuen Blick auf dich selbst gegeben hat?
- Welche Fähigkeiten kannst du im Praktikum einbringen oder üben?
Meine Schatzkarte
Die Schülerinnen und Schüler ergänzen neue Personen namentlich und notieren diese mit Hinweisen zu ihrer Funktion (wie können sie der Schülerin/dem Schüler weiterhelfen?).
Impulsfragen:
- Welche Personen auf deiner Schatzkarte konnten bereits bei bestimmten Themen weiterhelfen?
- Mit Blick auf das Praktikum: Welche Personen kennst du, die in einem Berufsfeld arbeiten, das du auch spannend findest?
- Stehen die Personen bereits auf der Schatzkarte? Wie kannst du sie am besten ansprechen?
S. 41-42 Meine beruflichen Interessen
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, auf Basis ihrer bisherigen Erkenntnisse ihre beruflichen Interessen konkret zu benennen, um sich bewusst für einen Praktikumsplatz entscheiden zu können. Dabei steht eine selbstorganisierte Recherche mit den eigenen Medien und gesammelten Unterlagen im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler sollen eigenständig ihre Materialien sichten und alle Informationen als Entscheidungsbasis zusammenstellen.
Ablauf
Zur Seite Berufe Entdecker
Die Schülerinnen und Schüler erörtern den „Status quo“ ihrer beruflichen Interessen. Dafür sichten sie ihre bisherigen Erkenntnisse im BWP sowie in den eigenen Social-Media-Kanälen. Hier sind Fragen interessant wie: „Was genau nutze ich? Wie stelle ich mich dar? Was zeige ich nicht aus meinem Leben?“
Das Portal meinBERUF begleitet die Jugendlichen auf dem Weg in den Beruf mit verlässlichen Informationen und Angeboten zu Ausbildung, Studium und Bewerbung. Die Schülerinnen und Schüler sollen alle Erkenntnisse zusammentragen – zur Unterstützung gibt es Impulsfragen auf dem Arbeitsblatt. Am Ende entsteht aus vielfältigen Informationen ein Bild, welches durch die Schülerinnen und Schüler gemeinsam in Partnerarbeit interpretiert werden soll. Für die Interpretation nehmen die Schülerinnen und Schüler „Mein berufliches Ich“ zur Hand und führen ein angeleitetes Partnerinterview (Fragen auf dem Arbeitsblatt).

S. 43-48 Mein Praktikum planen
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler können die gewonnenen Erkenntnisse für die Praktikumsvorbereitung nutzen. Sie gewinnen durch die unterstützte Vorbereitung Sicherheit für ihre Planung und für die praktische Durchführung.
Ablauf
Zu den Seiten „Mein Praktikum planen“ und den editierbaren PDF-Materialien im BWP
Die Schülerinnen und Schüler sollen in den aufeinander aufbauenden Schritten der Einheit zu ihren Praktikumsoptionen in der Region recherchieren, eine bewusste Auswahl treffen, Schwerpunkte/Spezifika der Firmen ermitteln und ihre Bewerbungen schreiben. Die Vorgänge werden kleinschrittig geplant und durchgeführt.
Schritt 1
Für den Einstieg in die Praktikumsplanung erreichen die Schülerinnen und Schüler – über den QR-Code – die (auch digital bearbeitbare) Übersicht „Praktikumsplätze recherchieren“ mit einer Zeitleiste und Checkliste. Mit dieser können sie ihren persönlichen (kleinschrittigen) Zeit- und To-do-Plan entwickeln. Die Checkliste gibt dabei Hinweise, welche Punkte insgesamt geklärt werden sollen. Punkte, die schon beantwortet werden können, können abgehakt werden. Sollte das noch nicht möglich sein, kann die Schülerin oder der Schüler eintragen, bis wann dieser Punkt geklärt werden muss, und diesen dann später als erledigt ankreuzen.
Schritt 2
Nutzen Sie zur Bearbeitung ihre Erkenntnisse aus meinBERUF, der Toolbox „Berufliches Ich“ und „Schatzkarte“ sowie dem Fazit-Heft. Dabei können sie prüfen, welches Wissen und welche Erkenntnisse schon vorhanden sind, welche Aufgaben bereits erledigt wurden und in welchen Bereichen es noch keine oder nur wenig Informationen gibt.

Schritt 3
Die Schülerinnen und Schüler sollen anschließend ihre Top-3-Firmen für ein Praktikum benennen. Dafür werden sie auf die Liste mit Internetseiten zur Recherche ( Meine Recherche , S. 77 ) verwiesen. Damit sie bei einer Absage nicht gänzlich neu anfangen müssen, sollen sie weitere drei für sie in Frage kommende Betriebe in ihrer Region benennen (Top 6). Die Top 6 der Firmen sollen sich in räumlicher Nähe befinden, sodass sie für die Schülerinnen und Schüler auch selbstständig zu erreichen sind.
Schritt 4
Hier steht die Vorbereitung für das Erstellen der Bewerbung im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler bekommen Informationen dazu, welche Unterlagen sie zusammenstellen müssen, und erfahren, welche Eckpunkte eine gute Bewerbung ausmachen.

Schritt 5 (optional)
Faktencheck auf S. 47: Die Schülerinnen und Schüler überprüfen, ob alle wichtigen Ereignisse, Fähigkeiten und Stärken benannt wurden und an richtiger Stelle untergebracht sind. Hilfreiche Fragen, die sich die Schülerinnen und Schüler an ihre vorhandenen Informationen stellen können, werden dort aufgeführt.

Schritt 6
Die Bewerbung schreiben: Die Schülerinnen und Schüler bekommen dazu vielfältige Anregungen und Tipps auf S. 48. Anhand des dort gezeigten Bildes der „Waage“ kann mit den Schülerinnen und Schülern im Klassenverband zusammengetragen werden, welche Informationen über die eigene Person in einer Bewerbung sinnvoll sein können. Beispielsweise könnte es für die Bewerbung im Zoo sehr wertvoll sein, hier die ehrenamtliche Tätigkeit im Tierheim hervorzuheben, während das Interesse an Mode zwar auch spannend sein kann, für diese Bewerbung aber weniger relevant ist.

Hinweis
Materialien, die nur über den QR-Code zugänglich sind (Checkliste mit Timeline), müssen ggf. für die Bearbeitung vorbereitet werden.
Die Schritte können in ihrer Reihenfolge/Dauer der Bearbeitung an die Klasse angepasst werden. So kann auch beispielsweise Schritt 1 „übergeordnet“ sein und ausführlich gemeinsam bearbeitet werden, woraufhin die weiteren Schritte selbstständig durchlaufen werden.
S. 49-50 Das Vorstellungsgespräch vorbereiten
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler kennen den Ablauf eines Vorstellungsgesprächs. Sie bereiten sich gründlich auf mögliche Fragen im Gespräch vor, um Unsicherheiten abzubauen und das Gespräch aktiv mitzugestalten. In diesem Zusammenhang bereiten sie eigene Punkte vor, die sie selbst ansprechen möchten.
Schritt 1
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in Einzelarbeit die Übersicht „Rund ums Vorstellungsgespräch“ (Zeitleiste und Checkliste), die wichtige Punkte zur Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs beinhaltet (siehe zur Bearbeitung dieser Art Übersichten auch Schritt 1 der Praktikumsplanung).
In Schritt 2
teilen sie sich in Kleingruppen ein, in denen sie sich nun gezielt auf das Gespräch vorbereiten.
Teil 1:
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in Kleingruppen die ihnen gestellten Aufträge auf der (über den QR-Code zu erreichenden) Übersicht „To-do-Punkte im Bewerbungsgespräch“ .
Teil 2:
Die Ergebnisse aus den Kleingruppen werden der Klasse vorgestellt.
Teil 3:
Nachdem alle Fragen beantwortet wurden, geht es für die Schülerinnen und Schüler darum, in kleinen Rollenspielen exemplarische Situationen nachzuspielen.
Teil 4:
Abschließend erstellen die Schülerinnen und Schüler (in Einzelarbeit) mithilfe der Übersicht „Praktikumsbedingungen herausfinden“ (Zeitleiste und Checkliste) einen persönlichen Leitfaden. Hier können sie abgleichen, welche Fragen sie schon beantworten können und welche noch offen sind.
S. 51-52 Meine Storys, meine Statements
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihr Praktikum nachhaltig und halten dabei ihre Eindrücke für die spätere Reflexion fest.
Ablauf
Zur Seite „Meine Stories, meine Statements“ im BWP
Die Methodik hinter „Meine Storys, meine Statements“ kennen die Schülerinnen und Schüler bereits aus der Vorbereitung der Berufsfelderkundungen. Sie gehen bei ihrem Betriebspraktikum gleichermaßen vor: Im Vorfeld wird überlegt, in welchen Situationen und von welchen Personen Fotos gemacht werden können.
Auch Räume oder Materialien können dabei interessant sein. Gleichzeitig sollen die Schülerinnen und Schüler überlegen, wie sie das Einverständnis für die betreffenden Fotos einholen können. (Was und wer darf fotografiert werden? Braucht es Einverständniserklärungen?)
Schülerinnen und Schüler müssen die spätere Verwendung der Fotos bereits im Vorfeld antizipieren. Dazu kann beispielsweise überlegt werden, wie viele Fotos und welche Art Fotos gemacht werden sollen, z. B. insgesamt drei Fotos: eins von einer Person, die eine besondere Rolle im Praktikum eingenommen hat, ein Foto von einer Tätigkeit, die selbst ausgeübt werden durfte, und ein Foto von einem Ort, der für den Beruf relevant war. Im Rahmen des Betriebspraktikums sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Fotos dann zu kurzen „Storys“ zusammenfügen.

S. 53 Meine Erwartungen
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihre auf die Praxiserfahrung bezogenen persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Sorgen zu erfassen. Sie können ihr Praktikum bewusst angehen, den Verlauf genauer betrachten und im Nachgang konkreter auswerten.
Ablauf
Bevor die Schülerinnen und Schüler in ihre Praktika starten, nutzen sie noch einmal die bekannte „5-Finger-Methode“, „Meine Meinung“. Dabei ist es nützlich, die Notizen zu fotografieren, damit sich bereits während der Praxisphase überprüfen lässt, inwiefern sich die Erwartungen erfüllen.
So können die Schülerinnen und Schüler ggf. entsprechend auf die Situation einwirken. Auch im Rahmen des Praktikumsbesuches durch die Lehrkraft können die Erwartungen herangezogen werden, damit der Fokus im Rahmen des Gespräches auf den von den Schülerinnen und Schülern selbst formulierten Erwartungen liegt.
Impulsfragen:
- Weshalb kann es sinnvoll sein, sich genau vorzustellen, was du von dem Praktikum erwartest?
- Was konntest du hinsichtlich der Erwartungen und Vorbereitungen aus den Berufsfelderkundungen lernen?
Nachbereitung der Praxisphase: Betriebspraktika
„Betriebspraktikum nachbereiten“ im Überblick
Zeitaufwand
2 Unterrichtsstunden
Ziele
Visualisieren der Erfahrungen, Reflexion der eigenen Person im Verhältnis zu dem kennengelernten Beruf, Einordnung der Erfahrungen in eine aktuelle Lebenssituation, Planung anstehender Schritte
Partner
StuBo, Erziehungsberechtigte, Peergroup
Material
S. 52
Meine Storys, meine StatementsS. 34–38
Toolbox: Meine Timeline, Mein Ich, Meine SchatzkarteFazit-Heft:
Bausteine meines Lebenslaufs, Meine Motivation und mein Fazit zum PraktikumS. 52 Meine Storys, meine Statements – Auswertung der Fotodoku
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler können sich – anhand der Fotos – die Praxiserfahrung in Erinnerung rufen und reflektieren.
Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler treffen sich in Kleingruppen und stellen sich gegenseitig ihre gemachten Fotos vor. Sie erläutern, was auf den Fotos zu sehen ist (Impulse auf dem Arbeitsblatt) und welche Fotos sie mögen/nicht mögen. Dann schreiben sie Statements (Aussagen) zu ihren erstellten Storys (Impulse auf dem Arbeitsblatt).
S. 54-56 Mein Stand der Dinge – Toolbox und mein Fazit-Heft
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler können möglichst ausführliche und differenzierte Erkenntnisse aus ihrer Praxiserfahrung für sich ziehen. Die Erfahrungen werden mehrschrittig reflektiert und mit Blick auf die nächsten Schritte ausgewertet, sodass frühere oder auch neu entstandene Unsicherheiten aufgedeckt und reduziert werden können.
Ablauf und Impulse für Fragen
Meine Timeline
Mithilfe der Timeline prüfen die Schülerinnen und Schüler, ob Fristen, Termine und Vorhaben eingehalten und realisiert werden konnten. Mit Blick auf die folgenden Schritte wird besprochen, was konkret als Nächstes ansteht und ob bereits wichtige Informationen wie Termine und Fristen festgelegt und eingetragen sind.
Impulsfragen:
- Gibt es bestimmte Planungsschritte, die bei deiner Vorbereitung auf die Praxis vergessen wurden oder nicht geklappt haben?
- Was musst du jetzt konkret bedenken, damit das nicht nochmal passiert?
- Brauchst du dafür noch Unterstützung? In welcher Weise?
Mein Ich
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die neuen Erfahrungen und sortieren diese in die verschiedenen Ebenen ihres „Mein Ich“ ein.
Impulsfragen:
- Welche Selbsteinschätzungen wurden durch Rückmeldungen während des Praktikums verändert oder bestätigt?
- In welchen Situationen im Praktikum sind Fähigkeiten oder Eigenschaften „aufgetaucht“, die dir bisher noch nicht bewusst waren?
- An welchen Stellen deines „Mein Ich“ möchtest du die neuen Erkenntnisse einordnen?
Meine Schatzkarte
In der Schatzkarte werden Personen ergänzt oder verschoben, Anmerkungen werden hinzugefügt. Neue Personen werden namentlich und mit ihrer Funktion hinsichtlich der unterstützenden Funktion in die Schatzkarte aufgenommen.
Impulsfragen:
- Welche Personen hast du kennengelernt?
- Wurden Personen aus der Schatzkarte bereits während des Prozesses als hilfreich wahrgenommen? Wie hat sich das gezeigt?
- Gibt es Personen, die du immer schon mal ansprechen wolltest, es bisher aber noch nicht geschafft hast? Welche sind das?
Bausteine meines Lebenslaufs
Die einzelnen „Bausteine“ werden durch neue Informationen ergänzt. Unterstützend kann „Meine Meinung“ (Toolbox) hinzugezogen werden.
Impulsfragen:
- Was kannst du zu diesem Zeitpunkt ankreuzen?
- In welchen Bereichen kannst du den Lebenslauf ergänzen?
Meine Motivation, mein Fazit
Die Seite „Meine Motivation und mein Fazit zum Praktikum“ wird in Einzelarbeit ausgefüllt. „Meine Meinung“ kann hier als Unterstützung bei der Formulierung des Fazits hinzugezogen werden.
Impulsfragen:
- Mit welcher Erwartung bist du in das Praktikum gegangen?
- Würdest du in dem Berufsfeld (unabhängig vom erlebten Betrieb) gerne noch einmal ein Praktikum machen?
- Wenn du noch einmal an der Stelle zur Vorbereitung des Praktikums stündest, würdest du genauso vorgehen und entscheiden?
Meine Meinung
Für die Reflexion der Praxiserfahrung werden die den Fingern der rechten Hand zugewiesenen Fragen beantwortet. Hierfür lohnt es sich, die Darstellung der linken Hand mit den eingetragenen Erwartungen zum Abgleich hinzuzuziehen. Falls es bei einigen Schülerinnen und Schülern kaum Erwartungen gegeben hat, die während der Praxisphase erfüllt werden konnten, können diese Schülerinnen und Schüler dazu motiviert werden, zu überlegen, wie sich dieser Umstand beim nächsten Praxiseinsatz ändern lässt.
Impulsfragen:
- Wie kannst du die Fragen im Vergleich zu den Erwartungen aus der Vorbereitung des Praktikums beantworten?
- An welchen Stellen bist du überrascht, dass Situationen tatsächlich so abgelaufen oder gar nicht so abgelaufen sind, wie du erwartet hattest?
S. 57-58 Meine Auswertung und mein Ausblick
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Praktikum für sich zu bewerten und einen Schwerpunkt auf die positiven Fundstücke zu legen. Dabei steht die Weiterentwicklung des beruflichen Selbstkonzepts im Fokus.
Ablauf
Zu den Seiten „Meine Auswertungen und mein Ausblick“ im BWP
Schritt 1
Die Schülerinnen und Schüler führen ein Partnerinterview mit den Fragen der Pro-und-Kontra-Liste und der Sammlung der Statements (über den QR-Code zu erreichen). Die Statements können nach Belieben erweitert werden.
Zur Unterstützung der Erinnerungen können die Schülerinnen und Schüler dazu animiert werden, „Meine Meinung“ und „Meine Motivation und mein Fazit zum Praktikum“ hinzuzunehmen.
Schritt 2
In Einzelarbeit beantworten die Schülerinnen und Schüler die Fragen nach den kennengelernten Tätigkeiten (Bogen auch über QR-Code zu erreichen). Im Anschluss daran besprechen sie mit einer Partnerin oder einem Partner diese Tätigkeiten. Beispiele: „Hast du Ideen, wo du die notwendigen Fähigkeiten erwerben kannst? Wann in etwa könntest du ein erneutes Praktikum, einen Kurs, einen Ferienjob oder die genauen Tätigkeiten im Verein angehen?“
Schritt 3
Nachdem die Schülerinnen und Schüler nun auf die positiven Erkenntnisse fokussiert sind, visualisieren sie ihren „perfekten“ Tag im späteren Berufsleben. Dafür bleiben sie in der Zweier-Konstellation.
S. 59 Mein Stand der Dinge – meine Timeline
Ziel
Die nächsten Schritte werden frühzeitig in den Blick genommen, damit die Schülerinnen und Schüler durchgängig aktiv an ihrem Prozess beteiligt bleiben.
Ablauf und Impulse für Fragen
Meine Timeline
Die Schülerinnen und Schüler sollten an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass es hilfreich ist, Prioritäten in der Umsetzung der Aufgaben zu setzen. Wichtige Hinweise und Termine müssen hier allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden, damit in der Planung nichts untergeht..
Impulsfragen:
- Was steht in naher Zukunft bei dir als Nächstes an?
- Welche konkreten Aufgaben ergeben sich daraus?
- An welchen Stellen der Timeline solltest du die Fristen für anstehende Bewerbungen notieren?
- Welche Angaben zu Fristen oder Ideen für Informationsquellen brauchst du noch?
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