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Meine Ausbildung
- Übergeordnete Ziele von „Meine Ausbildung“
- „Meine Ausbildung“ im Überblick
- Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
- Info: Ausbildungs-, Studien-, Berufswege
- Mein Weg
- Mein Übergangsmanagement
- Mein Zeitmanagement
- Meine Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz
- Meine Themen: „Du bist dir noch unsicher bei der Beantwortung einiger Fragen?“
Übergeordnetes Ziel von „Meine Ausbildung“
Die Schülerinnen und Schüler können sowohl ihren aktuellen Erfahrungs- und Wissensstand als auch ihre Bedarfe benennen. Sie können ihre Pläne priorisieren und mithilfe verschiedener Methoden des Planungs- und Zeitmanagements selbstständig ihren Übergang in Ausbildung gestalten.
„Meine Ausbildung“ im Überblick
Zeitaufwand
0,5 - 1 Unterrichtsstunde (Je nachdem, ob Teile oder die gesamte Einheit durchgeführt werden.)
Ziele
Wissen über persönliche Bedarfe, Priorisierung der umzusetzenden Pläne, zeitliche Übersicht, Befähigung zum Verfassen des Lebenslaufs und Anschreibens der Bewerbungen
Partner
Erziehungsberechtigte, StuBo, Agentur für Arbeit, externe Beratungsstellen, Betriebe
Material
S. 61
Toolbox : Meine Timeline, Meine SchatzkarteFazit-Heft:
Bausteine meines LebenslaufsS. 62-72
Info: Ausbildungs-, Studien-, Berufswege;Mein Weg, Mein Übergangsmanagement, Mein Zeitmanagement, Meine Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz, Übersicht zu UnsicherheitenMein Stand der Dinge
S. 61-62 Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Bewusstsein für ihre bisher geleistete Arbeit und für die Summe ihrer gesammelten Erfahrungen und können die anstehenden Herausforderungen selbstständig einschätzen. Sie können formulieren, welche Art der Unterstützung und Informationen sie benötigen, und benennen, woher sie diese erhalten.
Ablauf und Impulse für Fragen
Meine Timeline
Die Schülerinnen und Schüler nehmen die eigene Verortung im Prozess vor, indem sie die anstehenden Termine und Fristen in den Blick nehmen. Gleichzeitig werfen sie einen Blick auf die schon durchlaufenen Stationen ihres Orientierungsprozesses.
Impulsfragen:
- Wo stehst du in diesem Moment auf deiner Timeline?
- An welche Ereignisse kannst du dich rückblickend besonders gut erinnern? Weshalb?
- Welche Termine stehen bei dir in naher Zukunft an?
Meine Schatzkarte
Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihr soziales Netzwerk in den Blick, bewerten ihre Ansprechpersonen und ermitteln weiteren Unterstützungsbedarf.
Impulsfragen:
- Welche Personen konnten in der Vergangenheit weiterhelfen?
- Bei welchen konkreten Aufgaben und Fragen war das der Fall?
- Für welche Themen und konkreten Fragestellungen gibt es bisher noch keine private Ansprechperson?
- Welche „offizielle“ Stelle könnte hierzu angesprochen werden?
Bausteine meines Lebenslaufs
Die Schülerinnen und Schüler prüfen erneut ihre „Bausteine meines Lebenslaufs“ und ergänzen ggf. noch fehlende oder nicht bedachte Angaben.
Impulsfragen:
- Welchen Interessen/Hobbys/Tätigkeiten gehst du nach, die du bisher noch nicht in die „Bausteine meines Lebenslaufes“ einsortieren konntest?
- Welche bestimmten Fähigkeiten, Kompetenzen oder Eigenschaften brauchst du, um diesen Dingen nachzugehen?
S. 62 Info: Ausbildungs-, Studien-, Berufswege
Ziel
Mithilfe der Übersicht sollen die Schülerinnen und Schüler ihre beruflichen Möglichkeiten im Gesamten überschauen können. Sie erkennen, dass die Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium nach der Schule nicht der finale Berufsweg sein muss, und können durch die Verortung innerhalb der Übersicht erkennen, welche Wege ihnen zur Verfügung stehen (können).
Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die verschiedenen Bildungswege. Bei Verständnisfragen wird das Schaubild entsprechend erläutert; dazu hilft auch der QR-Code, über den weitere Infos erreichbar sind. Impulsfragen für die Schülerinnen und Schüler sind in der Info-Übersicht mit aufgeführt.
S. 63 Mein Weg
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler fassen ihren aktuellen Planungsstand als Zwischenfazit zusammen. Dafür werden die erarbeiteten Infos aus den Methoden der Toolbox und aus dem Fazit-Heft hinzugezogen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, welche Entscheidungen sie noch nicht treffen können bzw. an welcher Stelle ein Beratungsbedarf besteht. Die Erstellung des Zwischenfazits dient auch der Vorbereitung der Anschlussvereinbarung. Alle Schülerinnen und Schüler sollen möglichst ein Ziel und die erforderlichen Schritte dorthin erarbeiten.
Ablauf
Der eigene Weg nach dem Abschluss wird mithilfe des Schaubildes und der Impulse (Ja/Nein-Fragen und Pfeile) selbstständig erarbeitet. Wird die Aussage „Ich weiß schon, wie mein Weg nach dem Abschluss weitergeht“, mit „Ja“ beantwortet, wird nach dem Berufswunsch gefragt, gefolgt von Fragen nach Ausbildungs- oder Studienplatzwunsch und den notwendigen Zwischenstationen zum Ziel. Wird die zu Anfang gestellte Aussage mit „Nein“ beantwortet, ziehen die Schülerinnen und Schüler die Dokumentationen „Meine Motivation und mein Fazit“ ihrer Praxiserfahrungen (Fazit-Heft) hinzu. Wird die Aussage nach Sichtung der Dokumentationen immer noch vollständig verneint, können die Schülerinnen und Schüler über den QR-Code Impuls- und Reflexionsfragen abrufen, die ihnen beim Ausfüllen der Übersicht weiterhelfen sollen.
S. 64-65 Mein Übergangsmanagement
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich – mit Blick auf den Bewerbungsprozess – einen Überblick über ihre anstehenden Aufgaben. Mithilfe einer To-do-Liste können sie ihre Ziele und Aufgaben thematisch sortieren und dazugehörige Arbeitsschritte konkretisieren. Das Tool soll die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, alle Aufgaben im Blick zu behalten und strategisch abzuarbeiten.
Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich noch einmal über den allgemeinen Ablauf des Bewerbungsprozesses und über die Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen.
Daraufhin wird, mit Blick auf den Prozess und die Bewerbung(en), im Klassenverband gesammelt, welche Aufgaben (To-do-Punkte) ab jetzt anstehen (Schritt 1). Anschließend (Schritt 2) werden die Aufgaben geclustert (nach Überschriften sortiert), beispielsweise: To-dos für Prüfungen, To-dos für Stellensuche, To-dos für Bewerbung. Die Schülerinnen und Schüler erstellen daraufhin jeweils ihren eigenen To-do-Plan. Der Plan sieht neben der Auflistung der zu erledigenden Aufgaben eine Spalte für Aufgaben vor, die gerade begonnen werden, und eine Spalte für Aufgaben vor, die schon abgeschlossen sind. Für den allgemeinen Überblick der anstehenden Punkte ist es hilfreich, „Meine Timeline“ (Toolbox) hinzuzuziehen. Es sollte auch darauf hingewiesen werden, dass bei der Erledigung der einzelnen Aufgaben auch das soziale Netzwerk beispielsweise „Meine Schatzkarte“ (Toolbox) unterstützen kann.
S. 66 Mein Zeitmanagement
Ziel
Die Übersicht „Mein Zeitmanagement“ ermöglicht einen differenzierten Blick auf die unterschiedliche Umsetzung der Ziele (Pläne A, B, C) und eine variable zeitliche Priorisierung der zu erledigenden Aufgaben. Die Umsetzung der Pläne A, B, C wird möglichst kleinschrittig dargestellt und erscheint (im Sinne von „How to eat an elephant?“ – „One bite at a time!“) machbarer. Die Pläne B und C rücken mit in den Fokus und werden entsprechend nicht vernachlässigt.
Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler definieren ihre Pläne A, B, C und zeichnen für jeden Plan einen Zeitstrahl, welcher sinnvoll unterteilt wird (vom jetzigen Startpunkt bis zur Umsetzung, z. B. in Monate). Im Anschluss werden die je Plan zu erledigenden Aufgaben eingetragen (siehe To-do-Plan). Einige Aufgaben werden sich doppeln (z. B. Prüfungstermine), andere sind zeitlich von Plan zu Plan unterschiedlich (z. B. Bewerbungsphase Ausbildung/FSJ, ggf. schon feste Termine für Bewerbungsgespräche oder Einstellungstests).
Für weitere Hilfestellungen eignen sich folgende Impulsfragen:
- Um XY zu erledigen, was musst du vorher wissen?
- Um XY zu erledigen, was muss vorher gemacht werden?
- Um XY in Erfahrung zu bringen, was musst du tun?
- Falls XY gelingt/nicht gelingt, was passiert als Nächstes?
S. 67-71 Meine Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler haben ihren Bewerbungsprozess im Blick und können ihre Stellensuche und Bewerbungsphase nun aktiv angehen. Sie können Informationen für die Stellenakquise und das Bewerbungsverfahren selbstständig recherchieren und auswerten. Durch die Übung der Bewerbungsgespräche sind sie auf diese Situation vorbereitet; diesbezügliche Unsicherheiten werden reduziert.
Ablauf
Schritt 1: Übersicht verschaffen
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach hilfreichen Informationen für die Stellensuche, den Bewerbungsprozess und das Bewerbungsgespräch. Mithilfe der Übersicht „Meine Recherche“ (über den QR-Code abrufbar), in der schon einige Internetseiten aufgeführt sind, dokumentieren sie, welche Seiten zu welchen konkreten Themen weiterhelfen.
Schritt 2: Meine Ausbildung
Anhand des Steckbriefes „Meine Ausbildung“ (über den QR-Code abrufbar) recherchieren die Schülerinnen und Schüler alle wichtigen Informationen über ihre Wunschausbildung(en). Sowohl Recherche- Tabelle als auch Steckbrief(e) sollen im Berufswahlpass (Mein Fazit) abgeheftet werden.
Schritt 3: Bewerbung erstellen
Die Schülerinnen und Schüler erstellen ihr Anschreiben mithilfe der Checkliste „Meine Bewerbungen“ (Fazit-Heft), ihres Steckbriefes und (falls die Praxiserfahrungen im gleichen Berufsfeld gemacht wurden) mithilfe der Übersicht „Meine Motivation und mein Fazit“ der Berufsfelderkundungen und/oder des Betriebspraktikums (Fazit-Heft).
Anschließend erstellen sie mit Blick auf die „Bausteine meines Lebenslaufs“ (Fazit-Heft) einen Lebenslauf, dessen Ausrichtung auf die gewünschte Ausbildungsstelle passt.
Schritt 4: Dokumentation
Die Bewerbungsbemühungen werden strukturiert in die Übersicht „Meine Bewerbungen“ eingetragen (über den QR-Code erreichbar).
Schritt 5: Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Kleingruppen passende Antwortmöglichkeiten auf typische Fragen in einem Bewerbungsgespräch. Sie notieren sich die Fragen, auf die sie vorerst keine geeignete Antwort finden. Diese Fragen können im Plenum besprochen werden. Sie notieren sich Fragestellungen, die sie ins Bewerbungsgespräch einbringen möchten.
S. 72 Mein Thema: „Du bist dir noch unsicher bei der Beantwortung einiger Fragen?“
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Art der von ihren benötigten Unterstützung selbstständig ein.
Ablauf
Bei noch offen gebliebenen Fragen unterscheiden die Schülerinnen und Schüler, ob sich diese auf Berufe und Fachrichtungen beziehen oder auf Unwissen und Unsicherheiten über sich selbst (Was kann ich? Was will ich?). Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe können sie dann die jeweils geeigneten Informationsquellen für sich sichten.
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