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Sekundarstufe II
Berufliche Orientierung in der Sekundarstufe II
Übergeordnetes Ziel
Damit der Berufswahlprozess nach wie vor gelingt, steht die (Weiter-)Entwicklung der Berufswahlkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern im Fokus. So zielen die Angebote darauf ab, das berufliche Selbstkonzept zu stärken, eine positive Selbstwirksamkeit zu entwickeln und die Bereitschaft zu erhöhen, sich engagiert auf den Prozess und die dabei nötigen Anforderungen einzulassen. Um den Prozess zu unterstützen ist es weiterhin wichtig, bestehende Unsicherheiten abzubauen und eine ausgewogene Flexibilität bei der Ausbildungs-/Studienwahl zu zeigen.
Auf einen Blick: Sekundarstufe II
Ziel
Der Prozess der Beruflichen Orientierung verläuft, noch stärker als in der Sekundarstufe I, auch in der Sekundarstufe II individualisiert. Die Schülerinnen und Schüler gehen ihre Schritte selbstständig und selbstorganisiert. Aus der persönlichen Situation heraus ergeben sich unterschiedliche Bedarfe der Unterstützung, im Hinblick auf den zeitlichen Rahmen, die beteiligten Akteure und die passenden Instrumente. Entsprechend nehmen nicht alle Schülerinnen und Schüler alle Angebote der Beruflichen Orientierung (gleichermaßen) wahr. Der BWP gibt weniger konkrete Arbeitsaufträge und außerschulische Angebote nehmen größeren Raum ein.
Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über mögliche berufliche Einsatzfelder, nehmen an Veranstaltungen teil, treffen Entscheidungen zu Ausbildungsbetrieben bzw. Studienrichtungen, bereiten ihre Bewerbung vor und gehen aktiv in den Bewerbungsprozess. Dabei nutzen sie Informations- und Beratungsangebote sowohl innerschulisch (StuBo, Fachlehrerinnen und -lehrer) als auch außerschulisch (Hochschulen, Unternehmen, Institutionen).
- Die Berufliche Orientierung in der Sekundarstufe II umfasst die folgenden Elemente:
- Nachholen der Erstberufsorientierung: KAoA-kompakt (SBO 7.1)
- Überprüfen der individuellen Voraussetzungen für eine Ausbildung oder ein Studium (SBO 8.1–8.2)
- Praxis vertiefen und Ausbildungs- und Studienwahl konkretisieren (SBO 9.1–9.3)
- Gestaltung der Übergänge in der Sek I und Sek II (SBO 10.1–10.6)
Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NordrheinWestfalen: Kein Abschluss ohne Anschluss. Übergang Schule – Beruf in NRW. Handbuch zur Umsetzung der Standardelemente und Angebote.
Materialien
„Meine Timeline“: um den bisherigen Weg zu überblicken, Ziele zu setzen und die nächsten Schritte zu planen.
„Mein Ich“: um die eigenen Kompetenzen/Fähigkeiten darzustellen, Ereignisse vorzubereiten und die Erfahrungen im Nachgang zu reflektieren.
„Meine Motivation und mein Fazit“: um frühere Entscheidungen für Praxiserfahrungen und das jeweilige Fazit in den weiteren Prozess einfließen zu lassen.
„Bausteine meines Lebenslaufs“: um die gewonnenen Erfahrungen und gesammelten Erkenntnisse auf einen Blick zu sehen und für den weiteren Prozess nutzbar zu machen.
Workshopgenerator: Über die Seite www.bo-tool.de gelangen Sie zu den Workshops der Sek II: „Standortbestimmung“, „Entscheidungskompetenz 1“ und „Entscheidungskompetenz 2“. Ablauf und Inhalt der Workshops lassen sich für den Unterricht individuell mit dem Workshopgenerator zusammenstellen.
Add-ons:
- sdw-Materialien: Die 41 Module für die Prozessbegleitung der Beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern sind als unterstützendes Angebot gedacht und ergänzen die Standardelemente in der Sek II.
- Lernen auf Distanz: Die 14 Module der sdw-Materialien unterstützen den sehr individualisierten Prozess der Beruflichen Orientierung in der Sek II und das Lernen auf Distanz.
- studiTrainees: Die verschiedenen thematischen Bausteine bieten unterschiedliche Materialien, wie PowerPoint-Präsentationen, dazugehörige Ablaufpläne sowie Arbeits- und Informationsmaterial rund um das Thema Studium.
- Check-U – das Erfindungstool: Mit dem Tool Check-U (ein Self-Assesment Tool der BA) finden Schülerinnen und Schüler heraus, welche Anschlussoption zu ihren Stärken passen. Hier werden Materialien zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit mit dem Online-Test sowie die ergänzenden Bausteine „Studicheck-Portal“ und „Studienfinanzierung“ bereitgestellt.
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