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Meine Praxisphasen – Berufsfelder erkunden
- Übergeordnete Ziele der Praxisphase: Berufsfelder erkunden
- Vorbereitung der Praxisphase: Berufsfelder erkunden
- Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
- Berufliche Ideen (weiter-)entwickeln
- Meine Recherchen
- Meine Berufsfelderkundungstage
- Meine Erwartungen
- Mein Stand der Dinge – Meine Timeline: letzter Check
- Girls' and Boys' Day und Berufsfelderkundungen – digital im Überblick
- Girls' and Boys' Day
- Nachbereitung der Praxisphase: Berufsfelder erkunden
- Nachbereitung der Praxisphase: „Berufsfelder erkunden“ im Überblick
- Meine Storys, meine Statements – Auswertung der Fotodoku
- Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
Übergeordnete Ziele der Praxisphase: Berufsfelder erkunden
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit der Frage auseinander, welche Berufsfelder sie erproben möchten. Nach der praktischen Erprobung der Berufsfelder wird reflektiert und bewertet, inwiefern diese weiter „im Rennen bleiben“ oder ausscheiden. Durch den angeleiteten Austausch unter den Schülerinnen und Schülern zu ihren gesammelten Erfahrungen mithilfe von Fotodokumentationen und persönlichen Berichten wird ein weitgefächerter Zugang zu einer Vielfalt von Berufen und Tätigkeiten ermöglicht. Dies steigert zum einen den aktiven Erfahrungsschatz der Schülerinnen und Schüler, zum anderen wird die Selbstwirksamkeit und das Engagement gefördert, den Prozess aktiv selbst gestalten zu können und wollen.
Vorbereitung der Praxisphase: Berufsfelder erkunden
„Vorbereitung der Praxisphase: Berufsfelder erkunden“ im Überblick
Zeitaufwand
Die einzelnen thematischen Blöcke können jeweils in einer Unterrichtsstunde behandelt werden.
Ziele
Berufliche Interessen weiterentwickeln, Planung der inhaltlichen und logistischen Umsetzung der Berufsfelderkundungen, Erwartungsklärung
Partner
Anmeldeportal(e), Betriebe, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte
Material
S. 17-31
Toolbox: Meine Timeline, Mein Ich, Meine Schatzkarte, Mein berufliches IchFazit-Heft:
Bausteine meines LebenslaufsS. 17-18 Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler verorten sich innerhalb ihres Berufsorientierungsprozesses. Beim Potenziale entdecken gewonnene (Selbst-)Erkenntnisse werden überprüft, die eigene Entwicklung wird mit den Methoden der Toolbox benannt und eingeordnet. Die Schülerinnen und Schüler werden aktiviert, die nächsten Schritte zu planen.
Ablauf und Impulse für Fragen
Meine Timeline
Die Schülerinnen und Schüler ergänzen die Inhalte der Timeline
Impulsfragen:
- Welche konkreten Termine stehen an?
- Welche Informationen brauchst du und woher bekommst du diese?
- Welche einzelnen Aufgaben kommen auf dich zu?
Mein Ich
Die bisherigen Inhalte in „Mein Ich“ werden überprüft und ergänzt.
Impulsfragen:
- Welche deiner bisherigen Einschätzungen und Eintragungen sind weiterhin stimmig?
- Welche Eintragungen müssen verschoben oder gestrichen werden?
- Was würdest du noch hinzufügen?
- Woraus resultieren deine Erkenntnisse?
Meine Schatzkarte
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und ergänzen ihre „Schatzkarte“:
Impulsfragen:
- Kannst du weitere Personen in dein Netzwerk eintragen?
- Müssen Personen hinsichtlich ihrer Position innerhalb der Karte verschoben werden? Inwiefern hat sich ihre Relevanz geändert?
- Welche Personen rücken bei der Planung der Berufsfelderkundungen in den Fokus? Wofür können sie hilfreich sein?
Mein berufliches Ich
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und bearbeiten die Übersicht „Mein berufliches Ich“. Berufsfelder können beispielsweise eingekreist werden.
Impulsfragen:
- Welche Berufsfelder sind zurzeit für dich am interessantesten?
- Welche stehen an zweiter oder dritter Stelle?
- Welche Berufsfelder sind für dich derzeit völlig uninteressant und können sogar vorläufig gestrichen werden? (Es sollte an dieser Stelle noch nichts vollständig ausgeschlossen werden, da die Schülerinnen und Schüler zu diesem Zeitpunkt noch über wenige praktische Eindrücke verfügen.)
Bausteine meines Lebenslaufs
Die Bausteine des Lebenslaufs werden von den Schülerinnen und Schülern durch weitere Kenntnisse/Erfahrungen ergänzt. Schon Bestehendes wird reflektiert.
Impulsfragen:
- Was hast du in letzter Zeit gelernt, das du als „Kenntnisse“ auch in den Lebenslauf eintragen kannst?
- Welches Hobby hast du in letzter Zeit am häufigsten ausgeübt? Welche Interessen stecken hinter diesem Hobby?
- Welche deiner Potenziale haben sich in der letzten Zeit am stärksten positiv entwickelt?
S. 19-21 Berufliche Ideen (weiter-)entwickeln
Ziel
Die Selbstwirksamkeit und das Engagement der Schülerinnen und Schüler wird gestärkt, indem sie ihre Berufsfelderkundungsphase bewusst und aktiv organisieren und gestalten. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei zwei unterschiedliche Herangehensweisen zur Erweiterung ihrer Blickwinkel auf ihre beruflichen Interessen kennen: intuitiv, „aus dem Bauch heraus“ und systematisch, strukturiert. Die Dimension der berufsbezogenen Flexibilität wird angesprochen und gefördert, indem sich zuerst ihr Blick für eigene berufliche Ideen und Wünsche weitet und sie sich gedanklich nichts verbieten. Sie bestimmen dann ihre präferierten Berufsfelder über eine systematische Abfrage, die ihre Antworten kategorisch auswertet.
Ablauf
Zu den Seiten „Berufliche Ideen (weiter)-entwickeln“ im BWP
Fünf Leben
Die Aufgabe verfolgt einen kreativen Ansatz, der den Schülerinnen und Schülern einen intuitiven Zugang zum komplexen Thema der Beruflichen Orientierung ermöglichen kann. Sie überlegen sich in Einzelarbeit fünf verschiedene Zukunftsvisionen und stellen diese kurz anhand der Kriterien des Aufgabenblattes dar. Beim Entwurf gibt es kein richtig/falsch oder machbar/nicht machbar. Es kann deutlich darauf hingewiesen werden, dass vermeintlich „träumerische“ Visionen hier ihren Platz finden können/sollen. Alternativ können als eine Art Brainstorming, die Ideen auch auf einem Blatt skizziert werden und gestalterisch angegangen werden.
Die Schülerinnen und Schüler treffen sich danach in Kleingruppen und stellen sich ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe vor. Hier geht es darum, Gemeinsamkeiten zwischen den Leben zu finden: Gibt es Parallelen bei Berufswünschen, die im ersten Moment zwar sehr verschieden erscheinen, die auf den zweiten Blick dennoch durch Gemeinsamkeiten verbunden werden? Diese könnten als Prioritäten hinsichtlich beruflicher Vorstellungen identifiziert werden. Zum Ende sollte mit der Klasse gemeinsam reflektiert werden, welche Erkenntnisse die Schülerinnen und Schüler gewonnen haben und welchen Mehrwert eine Annäherung an das Thema hat. Welche Bedeutung hat das „Bauchgefühl“ für ihre berufliche Zukunft?
Ablauf
Berufsfeldfinder (BFF)
Der BFF ist ein Berufsfeldorientierungstest, der die beruflichen Interessen der Schülerinnen und Schüler systematisch abfragt und auswertet. Die reine Bearbeitungsdauer beträgt ca. 15 Min. Die Fragen zielen auf die Eigenschaften, Neigungen und Interessen ab. Das Ergebnis stellt zwei Berufsorientierungstypen und drei Berufsfeldempfehlungen dar. Erreichbar über den QR-Code ermöglicht er auch das Ausfüllen am Handy. Das Ergebnis lässt sich im Anschluss der Abfrage als PDF herunterladen. Alternativ ist der BFF über diesen Link erreichbar:
S. 22-24 Meine Recherchen
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler können die Recherche und den Einstieg in ein systematisches Informationsmanagement selbstständig bewältigen
Ablauf
Zu den Seiten „Meine Recherchen“ im BWP
Recherche
Für die Recherche sichten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen (nach Berufsfeldinteressen eingeteilt) die Anregungen auf dem Arbeitsblatt und notieren ihre Ideen als Stichpunkte. Im Kleingruppensetting können weitere Hinweise für eine erfolgreiche Recherche gesammelt werden. Diese Hinweise könnten sich beispielweise unter Bezug auf vertrauenswürdige Quellen (analoge wie digitale) auf die Dokumentation der wichtigen Ergebnisse aus der Recherche oder das Einordnen der Resultate beziehen. Für die Recherche erreichen die Schülerinnen und Schüler die Seite der Bundesagentur für Arbeit über den QR-Code. Von hieraus gelangen sie zu unterschiedlichen Informationen und weiteren Suchmöglichkeiten.Weitere QR-Codes zu hilfreichen Internetseiten finden die Schülerinnen und Schüler auch auf Seite 33 des BWPs.
Ablauf
Zur Steckbriefvorlage „Wanted – Infos über Berufsfelder“
Wanted-Infos über Berufsfelder
Die Schülerinnen und Schüler erstellen in Einzel- oder Partnerarbeit Steckbriefe über ihre recherchierten Berufsfelder. Die Inhalte und das Design des Steckbriefes sind Beispiele. Die Schülerinnen und Schüler können als Teil der Aufgabe ihr eigenes Design gestalten, z. B. passend zum jeweiligen Berufsfeld.S. 25-28 Meine Berufsfelderkundungstage
Ziel
Ziel ist die sorgfältige Vorbereitung, um die praktischen Erfahrungen aktiv, selbstwirksam und nachhaltig gestalten zu können.
Ablauf
Zum editierbaren PDF „Mein persönlich geführtes Interview“
Interviews: Informationen zur Einrichtung/zum Betrieb
Für das Erstellen eines Interviewleitfadens müssen die Schülerinnen und Schüler schriftliche Bestätigungen über die drei Plätze für Berufsfelderkundungen von Betrieben vorlegen oder sich in einem schulinternen Portal angemeldet haben. Primär sollen sie während der Berufsfelderkundungen eigene Fragestellungen für die Interviews formulieren. Anregungen für Themen und exemplarische Fragen sind auf dem Leitfaden vorhanden und zusätzlich über den QR-Code erreichbar. Gleichzeitig sollen sie überlegen, welche (drei) Personen sie in der Praxis interviewen möchten. Die Aufgabe lässt sich im Einzel- oder Kleingruppensetting gut bearbeiten. Ein Brainstorming zu den folgenden Fragen kann dabei unterstützen: „Welche Frage würdest du als Chefin/Chef keinesfalls hören wollen? Von welcher Frage wärest du als Chefin/ Chef hingegen sehr beeindruckt?“. In Kleingruppen lassen sich die Interviews als kleine Rollenspiele üben, damit die Unsicherheit hinsichtlich der Umsetzung in der Praxis sinkt.Ablauf
Zur Seite „Meine Stories, meine Statements“ im BWP
Meine Storys, meine Statements
Die Schülerinnen und Schüler sammeln für ihre Fotodokumentation „Meine Storys, meine Statements“ gemeinsam in der Groß- oder Kleingruppe Ideen, welche Art von Situationen, Personen oder Ereignissen in der Praxiserfahrung dokumentiert werden kann. Für die Sammlung können Metaplankarten oder z. B. digitale Tools wie Oncoo und Mentimeter genutzt werden. Wenn Ideen fehlen sollten, können die Schülerinnen und Schüler soziale Medien auf Vergleichbares durchsuchen und Best-ofs speichern. Zum Ende sollte gemeinsam überlegt werden, wie die Ideen weiterhin griffbereit (für die Praxisphase) bleiben können. Innerhalb der Berufsfelderkundungen sollen die Schülerinnen und Schüler ihre gemachten Fotos thematisch als Storys zusammenstellen (siehe Impulse auf dem Arbeitsblatt).
S. 30 Meine Erwartungen
Ziel
Ziel ist die sorgfältige Vorbereitung, um die praktischen Erfahrungen aktiv, selbstwirksam und nachhaltig gestalten zu können
Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler beantworten für sich (oder als Brainstorming im Plenum) die Fragestellungen der fünf Finger. Sie notieren ihre Antworten und machen davon ein Foto, um diese in der Praxis „zur Hand“ zu haben. Wie sich die Interviews und die Fotostory in der Praxis umsetzen lassen, kann hier genauso mitgedacht werden.
S. 31 Mein Stand der Dinge – Meine Timeline: Letzter Check
Ziel
Ziel ist es, für die bevorstehende Praxiserfahrung alle wichtigen Infos final auf Stimmigkeit und Vollständigkeit zu prüfen und ggf. Nachtragungen vorzunehmen.
Ablauf und Impulse für Fragen
Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv inhaltlich auf die bevorstehende Praxiserfahrung vorbereitet. Sie können nun (falls noch nicht geschehen) ihre wichtigsten Infos, z. B. Daten und To-dos eintragen und überprüfen. Die Timeline sollte während des gesamten Prozesses im Blick behalten und bearbeitet werden.
Impulsfragen:
- Brauchst du noch weitere Informationen seitens der Schule?
- Sind alle Eintragungen verständlich und für dich umsetzbar?

„Girls' and Boys' Day und Berufsfelderkundungen – digital“ im Überblick
Zeitaufwand
0,5-1 Unterrichtsstunde
Ziele
Vorbereitung und Anmeldung Girls' and Boys' Day, virtuelle Berufsfelderkundungen
Partner
Betriebe, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte
Material
S. 32-33 Girls' Day and Boys' Day, Berufsfelderkundungen – digital; Internetzugang, Smartphone, PC oder Tablets
S. 32 Girls' and Boys' Day
Ziel
Ziel ist die Sensibilisierung für eine Berufliche Orientierung ohne Genderzuschreibungen für Berufsbereiche, sodass die Schülerinnen und Schüler ihr Berufswahlspektrum unabhängig von einengenden Geschlechterstereotypen erweitern können.
Die Schülerinnen und Schüler stellen sich darauf ein, Berufe zu erkunden, die bisher vermeintlich weiblich bzw. männlich besetzt waren, und erhalten dadurch klischeefreie neue Perspektiven im Hinblick auf für sie mögliche Berufsfelder und Berufe.
Ablauf und Impulse für Fragen
Zur Seite „Girls‘ and Boys‘ Day“ im BWP
Die Seite 32 des BWPs bietet Informationen, Fragestellungen und Anregungen, die als Grundlage zum Thema „Berufe und Gender“ in Kleingruppen („Ihr seid gefragt!“) und in der Klasse gemeinsam diskutiert werden können. Die Schülerinnen und Schüler können über die QR-Codes zu den dazu wichtigen Seiten mit Erklärfilmen, Hinweisen zur Teilnahme und weiteren wichtigen Informationen gelangen.
Darüber hinaus ist es sinnvoll, das Thema mit den aufgeführten Fragen auch beispielsweise in die Vor- und Nachbereitungen der Praxisphasen einzubauen.
Nachbereitung der Praxisphase: Berufsfelder erkunden
Nachbereitung der Praxisphase: „Berufsfelder erkunden“ im Überblick
Zeitaufwand
1 Unterrichtsstunde
Ziele
Individuelles Auswerten und Einordnen der praktischen Erfahrungen
Partner
Lehrkräfte, Peergroup, Eltern
Material
S. 29
Meine Storys, meine StatementsS. 34–38
Toolbox: Meine Timeline, Mein Ich, Meine Schatzkarte, Mein berufliches Ich, Meine MeinungFazit-Heft:
Bausteine meines Lebenslaufs, Meine Motivation und mein Fazit zu den BerufsfelderkundungenS. 29 Meine Storys, meine Statements – Auswertung der Fotodoku
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler können sich – anhand ihrer erstellten Fotos – die Praxiserfahrung in Erinnerung rufen und reflektieren.
Ablauf
Die Schülerinnen und Schüler treffen sich in Kleingruppen und präsentieren ihre Fotos (z. B. in Form einer PowerPoint-Präsentation, einer Collage oder einer anderen visuellen Aufbereitung). Sie erläutern, was auf den Fotos zu sehen ist (Impulse auf dem Arbeitsblatt) und welche Fotos sie mögen/nicht mögen.
Auf dieser Grundlage schreiben sie Statements (Aussagen) zu ihren erstellten Storys (Impulse auf dem Arbeitsblatt).
S. 34-38 Mein Stand der Dinge – Toolbox und Fazit-Heft
Ziel
Die Schülerinnen und Schüler können alle Erkenntnisse und gewonnenen Informationen aus den Berufsfelderkundungen reflektieren, einordnen und dokumentieren. Auf Grundlage der Ansätze der verschiedenen Toolbox-Methoden sollen sowohl die sehr persönlichen Eindrücke als auch die fachlichen Erfahrungen systematisch ausgewertet und für zukünftige Schritte nutzbar gemacht werden.
Ablauf und Impulse für Fragen
Meine Timeline
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen alle bereits eingetragenen Termine, Fristen und Aufgaben.
Impulsfragen:
- Konntest du alle Fristen einhalten und die Termine und Vorhaben realisieren?
- Was solltest du bei der Planung der nächsten Praxisphase anders machen?
- Was lief gut und möchtest du so beibehalten?
Mein Ich
Die Schülerinnen und Schüler erweitern und bearbeiten ihr Profil „Mein Ich“.
Impulsfragen:
- Welche Fähigkeiten, Kompetenzen und Eigenschaften kannst du hinzufügen?
- Wo möchtest du diese in dein „Mein Ich“ einsortieren?
- Haben sich bei dir bestimmte Selbsteinschätzungen durch Rückmeldungen während der Praxisphasen verändert oder bestätigt?
Meine Schatzkarte
Überprüfung und Ergänzung: Neue Personen werden namentlich ergänzt und mit Hinweisen zu ihrer Funktion versehen (wie können sie der Schülerin/dem Schüler ggf. weiterhelfen?).
Impulsfragen:
- Welche Personen haben sich in der Phase der Berufsfelderkundungen als hilfreich für dich gezeigt?
- Welche Personen können dich auch bei der Vorbereitung auf das Praktikum unterstützen?
- Welche Personen in deinem Umfeld zeigen Interesse an deiner Beruflichen Orientierung? Wie wird das Interesse deutlich? Wo befinden sich diese Personen auf deiner Schatzkarte?
Mein berufliches Ich
Die Schülerinnen und Schüler können das erste Mal nach einer Praxiserfahrung eine erfahrungsbasierte Eingrenzung treffen. Sie können die Einschätzung eigener Fähigkeiten und Interessen noch einmal konkreter mit den Berufsfeldern abgleichen, die sie spannend finden.
Impulsfragen:
- Wie heißen die Berufsfelder, in die du Einblicke erhalten hast?
- Welche konkreten Tätigkeiten konntest du hier sehen?
Bausteine meines Lebenslaufs
Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten ihren Lebenslauf vor dem Hintergrund neuer Ereignisse und Erfahrungen.
Impulsfragen:
- Welche „festen“ Informationen kannst du hinzufügen (z. B. Durchführungsdaten der Berufsfelderkundungen)?
- In welche weiteren Bausteine kannst du neue Erkenntnisse eintragen (z. B. Interessen, Fähigkeiten)?
Meine Motivation, mein Fazit
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben in kurzen Sätzen ihre Motivation für die Wahl ihrer Berufsfelderkundungsplätze und ziehen ein Fazit aus der Erfahrung. Wertvoll können diese argumentativen Fazits auch für das spätere Bewerbungsschreiben sein, da bei einem positiven Fazit gleichzeitig eine Motivation für die Bewerbung beschrieben wurde.
Impulsfragen:
- Stell dir vor, du wärst gerade in einem Bewerbungsgespräch. Wie würdest du deinem Gegenüber erklären, weshalb du unbedingt dort arbeiten willst?
- Wie beschreibst du deine Gedanken zu den Erfahrungen, die du in dem Betrieb machen konntest? Könntest du dir vorstellen, dort länger zu arbeiten? Weshalb (nicht)?
Meine Meinung
Die Schülerinnen und Schüler werten mit der 5-Finger-Reflexion ihre Erwartungen aus. Falls es bei einigen Schülerinnen und Schülern kaum Erwartungen gibt, die während der Praxisphase erfüllt werden konnten, kann die Frage gestellt werden, wie sich dieser Umstand beim nächsten Praxiseinsatz ändern lässt.
Impulsfragen:
- Was ist für dich nicht wie erwartet gelaufen?
- Wie hättest du Einfluss darauf nehmen können?
- Woran erkennst du beim nächsten Mal direkt, dass etwas nicht nach deinen Vorstellungen läuft?
- Was kannst du dann konkret tun?
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